Im Tablatt Interview (“Kluge Umweltpolitik stärkt Kaufkraft”) zeigt sich Levrat als starker Klimakämpfer. Er hat erkannt, dass ein engagierter Einsatz zur Reduktion der CO2-Emissionen auch der Wirtschaft helfen werden. Die Schweiz kann sich mit Technologie-Entwicklungen zum Pionier entwickeln.
Levrat kritisiert einige gesundheitspolitische Vorstösse der GLP. Natürlich möchte er auch verhindern, dass die GLP im Herbst zu stark zulegt. In einem Punkt hat er Recht: Die vorgeschlagene Einführung von höheren Franchisen wird keine Kosten einsparen. Und wenn wir die Kontrolle der Gesundheitsausgaben den Krankenkassen übergeben (Abschaffung der freien Arztwahl), wird das System auch nicht besser. Daher bin ich auch hoch motiviert, mich für die Entwicklung einer gesunden Gesundheitspolitik im Rat einzusetzen. Es braucht Fachleute in Bern!

Wir brauchen eine deutliche Reduktion von Gesundheitskosten, nicht einfach eine Verschiebung der Prämienlast. Levrat kritisiert zu Recht den grossen Einfluss von Pharma und Krankenkassen. Diese bezahlen hohe Honorare an Parlamentarier und beeinflussen damit die Gesundheitspolitik, die alles andere als gesund ist.

Die massiven Interessensvertretungen nützen den Parlamentariern aber schaden dem Steuer- und Prämienzahler. Wir brauchen eine gesunde, unabhängige Gesundheitspolitik. Das ist der Grund, weshalb ich mich in meinem Wahlversprechen verpflichtet habe, bei einer allfälligen Wahl KEINE finanziellen Interessenskonflikte mit Organisationen einzugehen. Die finanzielle Unabhängigkeit ist eine Voraussetzung, wenn man eine Politik im Interesse der Prämienzahler machen will.

Vernazza – der Unabhängige.