Warum ich als National- und STänderat kandidiere

Im eidgenössischen Parlament ist die Fachkompetenz in den Bereichen Forschung, Wissenschaft und Bildung bescheiden. Das passt nicht zur «Wissensgesellschaft von morgen». Die Arbeitsplätze der Zukunft werden durch Wissenschaft und Innovation bestimmt. Es ist wichtig, dass in Bundesbern Leute mitwirken, die ihre Berufserfahrung in die politische Debatte um Forschung und Bildung einbringen. 

Seit vielen Jahren ist nachhaltige Umweltpolitik ein Must. Das wurde lange – zu lange! – vernachlässigt. Dies ist mir Verpflichtung gegenüber der nächsten Generation – wobei ich auch an meine Frau und meine 3 erwachsenen Kinder denke. Es ist Zeit, dass den Klimaleugnern und Vertretern von Partikularinteressen Grenzen gesetzt werden – anständig, aber klar. Deshalb kandidiere ich für eine Parlamentsaufgabe. 

Beim Kampf gegen AIDS war ich als Arzt und international tätiger HIV-Forscher von Anfang an dabei. Konfrontiert mit dieser enormen gesellschaftlichen Bedrohung konnte ich die kantonale und nationale Präventionsstrategie gegen HIV/AIDS massgebend mitgestalten. Während meines Präsidiums der Eidgenössische Kommission für AIDS-Fragen und Sexuelle Gesundheit hat sich die Zahl der HIV-Neuinfektionen halbiert.

Dieses Beispiel zeigt, dass ich etwas verändern kann und auch mit mutiger Standhaftigkeit eine gute Sache trotz Gegenwind durchsetzen kann. Deshalb kandidiere ich für den Nationalrat.

Ich habe in den letzten 20 Jahren eine Klink mit heute mehr als 70 hoch motivierten Mitarbeitern aufbauen dürfen, die sich entschlossen für präventives Verhalten und kostengünstigen Einsatz von Medikamenten einsetzen. Ich bin bereit, mit anderen Menschen gute Ideen umzusetzen.

Das Motto der GLP heisst: Es ist Zeit. Das gilt auch für mich. In den nächsten vier Jahren will ich meine Erfahrung im Gesundheitsbereich, meinen Sachverstand und mein analytisches Denken im Parlament einbringen.
Es ist Zeit.