Im Wahlkampf – und später in Bern – will ich die Aufmerksamkeit auf drei zentrale Punkte lenken, die heute zu wenig beachtet werden:

  • Fachkompetenz:
    In vielen Debatten stört mich, dass wissenschaftliche und medizinische Fachkompetenz meistens fehlt. Man muss nicht unbedingt Wissenschaftler oder Arzt sein, um Fachkompetenz einbringen zu können, aber es hilft. Im Ständerat sitzt zurzeit keine Wissenschaftlerin und kein Wissenschaftler. Die Zukunft der Schweiz liegt aber in der Wissensgesellschaft! Und eine der grössten Herausforderung ist das Gesundheitswesen.
  • Unabhängigkeit
    Parlamentarier agieren aus meiner Sicht zu oft als Interessenvertreter. Das kann für die Steuerzahlenden teuer werden. Von mir selber kann ich sagen: Ich bin unabhängig! Zwar habe ich – wie alle Menschen – nur ein beschränktes Wahrnehmungsvermögen und bin durch meine beruflichen und privaten Erfahrungen auch politisch geprägt. Aber als Arzt bin ich es gewohnt, aufmerksam zuzuhören und präzise Fragen zu stellen. Dank meiner langjährigen beruflichen Tätigkeit, kenne ich die Anliegen vieler Menschen.Mein Wahlversprechen: Ich war im Leben privilegiert, habe viel gearbeitet und wurde gut entlöhnt. Mit meinem unabhängigen Wirken in der Politik möchte ich der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Interessenbindungen mit der Pharmaindustrie und Krankenkassen werde ich als Bundesparlamentarier nicht eingehen.
  • Dringliche Klimadebatte
    Das Thema «Klima» ist nicht nur eines unter vielen. Es ist das Thema! Denn die Erderwärmung gefährdet die Grundlage unserer Landwirtschaft, unserer Ernährung, unserer Zivilisation. Es bedarf der vollen Aufmerksamkeit unseres Parlaments.

Ständeratskandidatur ergänzt Nationalratskandidatur

Zunächst habe ich mich auf die Themen meiner Nationalratskandidatur konzentriert. Auf der Velotour durch den Kanton erlebte ich viele inspirierende Begegnungen. Diese haben mich angespornt, immer wieder wurde ich ermundert, auch für den Ständerat zu kandidieren, um das Feld nicht den Grossparteien zu überlassen.

Meine Erfahrungen werden mir dabei helfen: In meinem Berufsleben habe ich grosse Projekte realisiert, die politisches Verständnis voraussetzten. Ich habe langjährige Erfahrung in der Kommissionsarbeit im Bereich der nationalen Gesundheitspolitik.

Im Ständerat hört man einander zu, die Kultur ist eine andere. Sie wäre für mich der optimale Ort, um meine medizinische und wissenschaftliche Fachkompetenz einzubringen.

Mehr zu meiner National- und Ständeratskandiatur finden Sie hier

Bild: Ständeratssaal, von http://www.parlament.ch, Attribution, Link